Liebe Kolleginnen und Kollegen,

 

heute bitten wir Euch um Unterstützung für eine Aktion unserer Gewerkschaft ver.di.

die meisten von uns oder einer unserer Angehörigen werden im Laufe des Lebens einmal (oder auch öfter) auf ein Krankenhaus und das Pflegepersonal angewiesen sein. Immer häufiger gibt es aber beängstigende Nachrichten aus Kliniken und Pflegeeinrichtungen:

Personalmangel im Krankenhaus

10,3 Patient/innen muss eine Pflegekraft in deutschen Krankenhäusern versorgen. Damit ist Deutschland europäisches Schlusslicht. In anderen Ländern wie der Schweiz sind es nur 5,5, in Polen 9,3.

162.000 Stellen fehlen nach Hochrechnungen von ver.di in Krankenhäusern, allein 70.000 in der Pflege. Dort ist ein Stellenzuwachs zwar besonders nötig, ver.di fordert aber mehr Stellen in allen Bereichen des Krankenhauses.

„Wir mögen unseren Beruf“, sagen Beschäftigte im Krankenhaus. Trotzdem geben viele nach ein paar Jahren den Beruf ganz auf oder reduzieren ihre Arbeitszeit. Das hat etwas mit der hohen Belastung zu tun. Pausen können selten genommen werden und kurzfristiges Einspringen ist Normalität. Viele sind emotional erschöpft, nicht wenige macht das alles krank. Denn auch noch so viel persönlicher Einsatz kann den strukturellen Personalmangel nicht ausgleichen. Bei privaten Klinikkonzernen, kirchlichen Kliniken oder öffentlichen Krankenhäusern – überall fehlt Personal.

Baden-Württembergischer Apell

Der ver.di-Landesbezirk Baden-Württemberg unterstützt alle gewerkschaftlichen Bemühungen für mehr Personal in den Krankenhäusern und bittet Euch ebenfalls um Unterstützung mit Eurer Unterschrift. Bittet auch Eure Kolleginnen und Kollegen mit zu machen.

In den letzten Tagen sind Unterschriftenlisten an die Dienststellen gegangen. Wendet Euch an die Vertrauensleute an Eurer Dienststelle. Ihr könnt auch gerne weitere Listen bei uns anfordern. Ihr könnt aber auch online unter:

https://surveys.verdi.de/index.php?r=survey/index&sid=389472&newtest=Y

unterzeichnen.

Vielen Dank im Voraus für Eure Unterstützung

Eure ver.di-Vertrauensleute

 

 

 

 


 

In der diesjährigen Einkommensrunde geht es um mehr Geld für die Beschäftigten der Länder. 

Wieder einmal ist es so, dass sich die Arbeitgeber trotz voller Kassen zieren, mehr Geld heraus zu rücken.

Zum aktuellen Stand der Verhandlungen gibt es hier Informationen.


 

Zur Erinnerung: In der letzten Tarif- und Besoldungsrunde wurde folgendes Ergebnis erzielt:

 

Inhalts- und zeitgleiche Übertragung des Tarifabschlusses auf Beamte/-innen

Bundestagsinnenausschuss billigt die inhalts- und zeitgleiche Übertragung des Tarifabschlusses auf die Bezüge der BeamtInnen, RichtInnen, SoldatInnen und VersorgungsempfängerInnen im Bund!

Die Bezüge von Beamten, Richtern, Soldaten und Versorgungsempfängern im Bund sollen zum 1. März dieses Jahres sowie zum 1. Februar 2017 linear angehoben werden. Einen entsprechenden Gesetzentwurf der Bundesregierung (18/9533) billigte der Innenausschuss am Mittwochvormittag mit den Stimmen der CDU/CSU- und der SPD-Fraktion sowie der Fraktion  Die Linke bei Enthaltung der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Damit soll das Ergebnis der Tarifverhandlungen für die Tarifbeschäftigten des öffentlichen Dienstes vom 29. April dieses Jahres zeit- und inhaltsgleich übernommen werden.

 

(Auszug aus dem ver.di-Flugblatt vom Mail 2016)

 

Für eine ledige Oberinspektorin in Erfahrungsstufe 4 stehen damit ab dem 1. 2. 2017 rund 78,- € mehr auf dem Gehaltszettel. Ein verheirateter ZHS mit einem Kind kann sich über rund 72,- € monatlich mehr freuen.

 


 

ver.di mahnt in der Debatte um eine Einbeziehung der Beamtinnen und Beamte in eine Bürgerversicherung eine sachliche Diskussion an und schlägt verbesserte Wahlmöglichkeiten für diese Beschäftigtengruppe vor.

 

Mehr ist hier zu lesen

 

Die angeführte Studie der Bertelsmannstiftung ist als Kurzfassung  hier zu finden

 


 

Allen unseren Lesern wünschen wir ein gutes Jahr 2017. Wir hoffen, Ihr hattet alle einen guten Start.

Gleichzeitig wünschen wir unserem neuen Kollegen in der Geschäftsstelle in Konstanz einen guten Anfang in der neuen Tätigkeit: Der "Neue"

Herzlich willkommen Rolf

 


 

Dass gewerkschaftliche Arbeit und gewerkschaftliches Engagement nicht mit dem aktiven Berufsleben zu Ende gehen, beweisen die Seniorinnen und Senioren im Bezirk Schwarzwald-Bodensee immer wieder.

Vor wenigen Tagen erst erhielten wir die Veranstaltungshinweise (hier klicken) für 2017.

 

Daneben berichten drei Veröffentlichungen über die Arbeit der Seniorenausschüsse auf Bundes- und Landesebene:

Aktiv-Info

Moment Mal!

Sozial Spezial

 

Weitere Auskünfte über die Veranstaltungen oder die (Mit-)Arbeit in den Seniorenkreisen können Helga Hornfeck (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) und Jürgen Timm (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) geben. Beide geben auch gerne Auskunft, über Treffen der Senioren und würden sich über eine Kontaktaufnahme sehr freuen.

 


 

Die letzte Ausgabe für 2016 ist verteilt. Wer kein Exemplar auf Papier hat, kann sich die aktuelle Ausgabe hier anschauen.

 


 

Kürzlich war auf Spiegel online und im Südkurier wieder etwas zum Einkaufstourismus aus der Schweiz zu lesen. 

Im Namen der ver.di-Vertrauensleute hat Andreas Gallus an beide Publikationen einen Leserbrief geschrieben. Der Leserbrief ist hier nachzulesen.

 


 

Bisher nicht sooo sehr bekannt ist, dass in unserem Bezirk "Schwarzwald-Bodensee" 2 Betriebsgruppen Senioren  mit insgesamt rund 800 Mitgliedern aktiv sind.

Neben geselligen Zusammenkünften kümmern sich die Kolleginnen und Kollegen um gesellschafts- und gewerkschaftspolitische Themen. Einen kleinen Einblick gibt der "Blickpunkt, ein von den Betriebsgruppen herausgegebenes Informationsblatt. Hier könnt Ihr Euch direkt über die Aktivitäten in den letzten Wochen informieren.